Vom Taschencomputer zu .NET 10
VDAT wurde während der Ausbildung zum Vermessungstechniker und im späteren Studium entwickelt — und wird bis heute weiterentwickelt.
VDAT für den SHARP PC 1403
VDAT entstand während der Ausbildung zum Vermessungstechniker und im späteren Studium. Das Besondere an diesem Programm war die schnelle, in Maschinensprache programmierte Punktverwaltung. VDAT war bei Azubis, Studenten, Vermessern im Felde und im Katasteramt sehr beliebt.
Der SHARP Pocket Computer 1403 war mit 32 KB Arbeitsspeicher ausgestattet und hatte eine 16-stellige Anzeige. Für die Protokollausgabe konnte ein Thermodrucker angeschlossen werden. Das reichte für 254 Punkte, unterteilbar in 10 Projekte, und für 13 Vermessungsprogramme: Kleinpunktberechnung, Flächenberechnung, Geradenschnitt, Umformung auf Messungslinie, Koordinaten- transformation, Polaraufnahme, Polarabsteckung, Bogenschlag, Schnitt Kreis/Gerade, Polygonzug, Freie Stationierung, Rückwärtsschnitt und Vorwärtsschnitt.
Die binären Punktdaten konnten mit dem Programm „Trans-Drive“ über die serielle Schnittstelle mit einem PC ausgetauscht werden. Mit dem „VDAT-Daten-Konverter“ (VDK) ließen sie sich in ein konfigurierbares Textformat umwandeln — der Datenaustausch zwischen einem PC-Vermessungsprogramm und VDAT funktionierte damit bidirektional.
VDAT 6 — Neuimplementierung nach 30 Jahren
Nach 30 Jahren wurde VDAT vollständig neu implementiert. Schon die Textoberfläche als Konsolenanwendung bot mehr Funktionalität — etwa die Batchmöglichkeit — als die ursprüngliche Pocket-Computer-Version.
VDAT 9 für Microsoft .NET 10
Als MAUI-App für Android und Windows sowie als Konsolenanwendung für Linux, macOS und Windows bringt VDAT 9 14 Vermessungsprogramme, DXF-Ausgabe, Grafikanzeige und Genauigkeitsangaben mit.
Bildergalerie
Der SHARP PC 1403 und die Original-Dokumentation von VDAT.